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Verbandspolitische Zielsetzungen 2000

Donnerstag, 25. Mai 2000
Der SBKV und seine Dienstleistungen

Die verba ...
Der SBKV und seine Dienstleistungen
Die verbandspolitischen Zielsetzungen 2000 der Geschäftsleitung umfassen insbesondere die Haupttätigkeiten des SBKV. Im folgenden Beitrag sind die Ziele und Vorgaben in einzelne Teilbereiche unterteilt.
Die politischen und die Marketing-Ziele kamen bereits in «panissimo» 192000 und 142000 zur Sprache.

Statuten
Die am Kongress 2000 traktandierte Statutenrevision ist eine Verbesserung einzelner Bereiche: Das neue 4-Säulen-Finanzierungsmodell wird integrierter Bestandteil der Statuten. Neu sind auch die Quoten zur Vertretung der Regionen in den Organen (pro 100 statt pro 140 Mitglieder eines Kantonalverbandes ein Sitz im Zentralvorstand) und die Statutenöffnung für neue Betriebsformen, mit der ab 2001 neben Mitgliedern mit oder ohne Geschäft auch unserem Gewerbe nahe stehende Partner dem SBKV angehören können.

GAV 2001
Im Rahmen einer vernünftigen Umsetzung der Neuerungen im Arbeitsgesetz und in den revidierten Verordnungen 1 und 2 setzt sich der SBKV für eine vernünftige Lösung beim Zeitzuschlag und den dazugehörigen Anpassungen des GAV ein. Der Verband wird zusammen mit den Sozialpartnern ein Merkblatt erarbeiten und den Betrieben als Vollzugshilfe zur Verfügung stellen.

Partnerkonzept
Angesichts des wirtschaftlichen Potenzials des Bäcker-Konditoren-Confiseur-Gewerbes findet dieses viel zu wenig politische Anerkennung und Unterstützung. Deshalb will der SBKV mit seinen Partnern, Zulieferanten und nahestehenden Organisationen ein stärkeres Lobbying aufbauen.

Analysen
Um Trends frühzeitig zu erkennen, werden in Zukunft vermehrt Markt- und Trendanalysen durchgeführt. Die Bäcker müssen bereit sein, bevor die Konkurrenz den Trend erfasst hat. Im Rahmen des Chefrapports, der alle Abteilungen des SBKV umfasst, werden Betriebskennzahlen aufbereitet, damit junge Leute leichter zu Startkapital kommen und sehen, welche Chancen ein Betrieb mit sich bringt.

Neue Fachschule Richemont
Mehr als 7000 Personen gehen jährlich in der Fachschule Richemont ein und aus. Die neue Fachschule wird ab Januar 2001 den Kursteilnehmern zur Verfügung stehen und soll mit neuen Ideen, Konzepten und Umsetzungsmöglichkeiten für alle Bäcker aufwarten. Die neue Fachschule soll zum nationalen und internationalen Ausbildungszentrum des Bäckers-Konditor-ConfiseurGewerbes werden.

Ausbildung
Die Arbeiten für ein auf die Branche zugeschnittenes Qualitätssicherungskonzept werden im Jahr 2000 umgesetzt. Damit soll eine entsprechende Norm für unsere Berufe festgelegt werden. Zudem werden die Lehrabschlussunterlagen dem neuen Berufsbildungsgesetz angepasst, der Lehrstellenbeschluss 2 für die eigenen Bedürfnisse genutzt sowie Berufs- und Höhere Fachprüfungen vorbereitet.

ASA-Branchenlösung Der SBKV erarbeitete fürs Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Gewerbe eine kostengünstige Branchenlösung zu den obligatorischen Arbeitssicherheitsmassnahmen. Dieser haben sich bis heute fast die Hälfte der Mitglieder mit Geschäft angeschlossen. Sie haben damit Anrecht auf die erarbeiteten Unterlagen und die Ausbildung eines Sicherheitsbeauftragten ihres Betriebes in der Fachschule Richemont.

Finanzen
Das Jahresbudget des SBKV beträgt jährlich zirka 7 Mio. Fr. Davon wird die Hälfte durch Mitgliederbeiträge, die andere Hälfte durch die Selbstfinanzierung des Verbandes sichergestellt. Verringerte Mitgliederzahl, veränderte Betriebsstrukturen und die Privatisierung der Marktverhältnisse verschiedener Bereiche verlangen eine neue Finanzphilosophie.
1999 wurde der SBKV einer ungewollten MWSt.-Kontrolle unterzogen. Die Frage, ob Mitgliederbeiträge über Rohstoffabgaben auf Mehl und Hefe steuerfrei sind oder nicht, ist zur Zeit in Abklärung.

Organisation
Die Vorbereitung der FBK 2001 ist Schwerpunkt dieses Jahres. Nach der Verselbständigung der BKT und BB in Aktiengesellschaften steht die Ausgliederung der BACO auf dem Programm. Für die Fachschule Richemont wurden neue Rechtsformen festgelegt: die Stiftung Fachschule Richemont für Ausbildungsfragen und die SBKV-Verwaltungs- und Dienstleistungs AG fürs Gebäude und die Profitzentren der Ausbildung. Die in verschiedenen Bereichen des SBKV durchgeführten Beratungen werden in ein gesamtheitlich vernetztes Beratungssystem eingebaut, um jede Anfrage im Rahmen einer ganzheitlichen Analyse zu bearbeiten und so die Kreditgewährung für Betriebe mit Zukunftschancen zu verbessern. Nach Aufhebung der Vereinigung der Schweizerischen Bäckersfrauen sollen die Frauen vermehrt in Verbandsorgane eingebunden werden. Der SBKV unterstützt alle Bestrebungen zur besseren Integration.

Information
Das «panissimo» wurde in den letzten Jahren konsequent verbessert und soll durch eine ständige Anpassung an moderne Gestaltung und Informationsvermittlung weiter optimiert werden. Um dessen Attraktivität und die Verbreitung des «Richemont-Fachblatts» zu erhöhen, wird zur Zeit die Beilage des «Fachblattes» im «panissimo» analysiert. Seit Anfang 2000 wird im «panissimo» monatlich eine Spezialseite für die Lehrlinge unseres Berufsverbandes gestaltet, die Informationen allgemeiner Art im Zusammenhang mit Ausbildung, Freizeit, Veranstaltungen und Weiterbildungsmöglichkeiten zugänglich macht.

Rechtsdienst
Der Rechtsdienst erfreut sich grosser Beliebtheit und wurde zur eigentlichen Rechtsvermittlungsstelle des SBKV. Jährlich werden über 1500 Anfragen beantwortet. Immer mehr werden auch komplexe Fragen wie die Vorbereitung von Gerichtsfällen und weitergehende Beratung behandelt. Um diese Dienstleistung weiterhin anbieten zu können, analysiert der Verband zur Zeit die Möglichkeit, sie teilweise zu rentabilisieren. Der Rechtsdienst pflegt eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Personalverband. Viele Streitigkeiten können auf der Ebene SBKV#8211;SBKPV geregelt werden.

Verbandsauftritt
Die Organisation des SBKV mit allen möglichen Dienstleistungen aus einer Hand ist einmalig und wird von vielen anderen Berufsverbänden benieden. Die grosse Dienstleistungspalette wird jedoch nur von einem Teil der Mitglieder voll ausgenützt. Der Verband will darum am Kongress 2000 sowie an Kantonal- und Sektionsversammlungen die Verbandsaufgaben besser bekanntmachen.
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